Die Murrhardter Zeitung berichtete über "Soli Deo gloria: Glockenklänge – Orgelwerke – Messe von Frank Martin - Konzert für Chor a cappella und Orgel" am 19. Oktober in der Stadtkirche Murrhardt (Auszug):

Eine Klangreise durch die Kirchenmusik erlebten die zahlreichen Zuhörer beim Konzert des Philharmonia-Chors Stuttgart...

Welche facettenreichen und voluminösen Stimmen die Chorsänger besitzen, zeigten sie in „Russische Glocken“ Nr. 4 aus dem Concertino in vier Sätzen, das der 1932 geborene Russe Rodion Schtschedrin 1982 schrieb. Mit modernen Stilmitteln imitierte der Chor klangmalerisch die vielen Glocken russischer Kirchen und Klöster...

Die Glockenklänge geleiteten die Zuhörer zum Höhepunkt des Abends, der fantasievollen impressionistischen Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella, die der Schweizer Frank Martin (1890 bis 1974) zwischen 1922 und 1926 komponierte. ...
Kontrastreich gegenübergestellte Partien der hohen und tiefen Stimmen und weitschwingende Melodien über feinen Klangteppichen erzeugten eine zugleich schlichte und archaische, prächtige und strahlende Wirkung ...

Engagiert und mit innerer Anteilnahme präsentierte der Chor alle Werke und vermittelte überzeugend die der Messe innewohnende tiefe Gläubigkeit, sodass die vielschichtige Musik die Herzen der Zuhörer erreichte.
(Elisabeth Klaper)


 

Die Stuttgarter Nachrichten berichteten über unsere Aufführung von Macmillans "Seven Last Words From the Cross" und Mozarts Missa c-Moll in der Stuttgarter Liederhalle in der Ausgabe vom Dienstag, 22. April 2014 (Auszug):

"In einer hochwertigen ... Komponistenriege steht James Macmillan, dessen "Seven Last Words from the Cross" von 1993/94 als Stuttgarter Erstaufführung im ... Beethovensaal erklangen.
...
Der Philharmonia-Chor und das Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Johannes Knecht investierten viel Akribie und Energie in das Werk, das sicherlich noch öfter zu hören sein wird...
Chor und Orchester boten geschärfte Konturen - viel Applaus." (Ulrich Köppen)


Recital "Feuer!"
Machtvolles Element - Texte und Musik

Auszüge aus den Presserezensionen:

Rheinpfalz 18.2.14, Konstanze Führlbeck:
"Rascheln und Flüstern. Der Philharmonia Chor Stuttgart bietet mit Zhaos 'Brandherd' eine Uraufführung in Zweibrücken".

zum Chor: "auffallend war das klare, einheitliche Klangbild"
zur Uraufführung "Brandherd" von Yiran Zhao: "Aus dumpf dräuenden Clustern (Tontrauben) hoben sich einzelne, flüsternde Solostimmen hervor, wie tastend, dann fiel der Chor in einem kurzen, einheitlichen Motivblock ein, immer wieder unterbrochen durch raschelnde Geräusche und Flüstern. Trotz der ungewohnten postmodernen Ästhetik und Disharmonie folgte das Publikum aufmerksam und applaudierte lebhaft."
zu Ben Parrys "Flame": "ein Werk, in dem sich versetzte Themenfragmente als gregorianische Stilzitate zu einer einfachen, ergreifenderen Melodie verdichteten, die in der Interpretation des Chors ausdrucksstark den Raum füllte und die Zuhörer zutiefst erschütterte."
zum Programm: "ein rundum stimmiges Programmkonzept, wie es auch für literarisch-musikalische Abende auf diesem inhaltlichen und künstlerischen Niveau nicht selbstverständlich ist."
 
Pfälzischer Merkur, 17.2.14, C. von Waldow:
"Publikum Feuer und Flamme für den 'Philharmonia Chor Stuttgart'"

"Herzstück des fast zweistündigen Konzerts war die Uraufführung der laut- und klangmalerischen Komposition 'Brandherd' für Chor und Schlagwerk zu einem Text des 1962 geborenen Bernd Schmitt, die eigens für dieses Recital bei Yiran Zhao in Auftrag gegeben wurde. Der Text [...] gibt Eindrücke und Dialoge zweier Arbeiter in Schutzanzügen wieder, die sich einer Einschlagstelle nähern, von der aus ein stark radioaktiv strahlendes Objekt die ganze Gegend in Brand gesetzt hat. Taktmäßig ließ der Chor etwa Noppenplastik zerplatzen, deutete mit Krk-Lauten den Ausschlag des Geigerzählers an."
"Sehr spannend, sehr abwechslungsreich, ergreifend und wunderbar interpretiert"

Lesen Sie hier weiter - im Pfälzer Merkur ... "

"Gottes Zorn und Verdis Beistand"

war das Thema der Konzerte vom 7. und 8. Juli 2013 in der Liederhalle Stuttgart. Hier einige Ausschnitte aus den Rezensionen:

Stuttgarter Nachrichten vom 8.7.13:
Auf den Zorn folgt Hoffnung

"[...] Chordirektor Johannes Knecht, der den Staatsopernchor und den Philharmonia Chor zu einem exzellenten Kollektiv verschmolzen hat. [...] eine gute Hundertschaft von Choristen fächerte mit dem Staatsorchester das dramatische Spektrum des Stücks zwischen fast geflüsterten Piano-Tönen und mächtigen, geballten Forte-Passagen auf." (Susanne Benda)
 
Stuttgarter Zeitung vom 9.7.13:
Grelle Vision des Jüngsten Gerichts
"[...] Schlichtweg überwältigend ist in solchen Augenblicken [Dies irae] auch die vokale Kraft des um Sänger des Philharmonia Chores verstärkten Opernchores (Einstudierung: Johannes Knecht), der aber auch die dramatisch zugespitzte Artikulation beherrscht." (Markus Dippold)

Eßlinger Zeitung vom 10.7.13:
Die Einsamkeit am Tag des Zorns
"[...] Genau diese existenzielle Brisanz hat Sylvain Cambreling in seiner Aufführung mit dem Stuttgater Staatsorchester, dem Opern- und dem Philharmonia Chor zur Hochspannung im Beethovensaal getrieben. [...] Johannes Knecht hat die beiden Chöre einstudiert und nicht nur zu volltönender Pracht, sondern auch zur suggestiven Macht der Zurückhaltung bis hin zu flüsternder Prägnanz zusammengeführt." (Martin Mezger)

Dazu ein Auszug aus der Rezension der Reutlinger Nachrichten vom 19.06.2013

 Mahlers Auferstehungssinfonie mit der Württembergischen Philharmonie

Diese Dimensionen hätten die Listhalle gesprengt. Nun gehts wunderbar: Gustav Mahlers zweite Sinfonie im großen Saal der Stadthalle, aufgeführt von Solisten, Chor und Orchester unter Leitung von Ola Rudner.

 "Es folgt Mahlers mild auskomponierte Erlösung mit Chor, welcher gemeinsam mit den Solistinnen Annely Peebo und Maria Luigia Borsi weiches vokales Himmelslicht von überirdischer Schönheit erstrahlen ließ. [...] Gekrönt wurde das Ganze durch ein bombastisches Finale,
in dem sich Chor und Orchester mit dem Satz 'Sterben werd ich, um zu leben' und mit akustischer Brachialgewalt gegen Schmerz und Tod durchsetzten. [...] Ein enormer Effekt! Das Publikum zeigte sich durchweg begeistert, Jubel und Applaus hielten ungewöhnlich lange an." 

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht der Reutlinger Nachrichten.


Ebenfalls zu diesem Konzert ein Auszug aus dem Bericht im Schwäbischen Tagblatt vom 19.06.2013.

Dort heißt es unter dem Titel

"Hymnisch, ekstatisch":

"...bescherte auch den Besucherinnen und Besuchern des Sinfoniekonzertes, das die Württembergische Philharmonie Reutlingen zusammen mit dem Philharmonia Chor Stuttgart am Montag zum Saisonabschluss in der Stadthalle Reutlingen bestritt, einen äußerst spannungsreichen und gelungenen Konzertabend. [...]
Richtig magisch wird die Inszenierung, als sie durch den Chor und die beiden Sängerinnen Annely Peebo (Alt) und Maria Luigia Borsi (Sopran) noch weitere dynamische Facetten gewinnt. Die Stimme der estnischen Sängerin Peebo ist raumfüllend [...] während Borsis Stimme aus dem anrührenden Pianissimo des Chores hervortritt [...] Der hervorragende Chor steigert sich ins Hymnische, die Musik ins Ekstatische, das Ende ist effektvoll stürmisch und laut. Genau wie der begeisterte und lange Applaus des Reutlinger Publikums."


Und schließlich schreibt Armin Knauer im Reutlinger Generalanzeiger vom 19.6.2013 unter dem Titel

"Und am Ende ist alles gut":

"Erst in so einer Akustik kann der Chor im Finale so hauchfein einsetzen, als schimmerte hier die Ahnung von einer lichteren Welt herüber. [...]
Mit dem hauchzarten, engelsgleichen Einsatz des von Johannes Knecht vorbereiteten Philharmonia Chors Stuttgart hebt das Geschehen dann in ganz andere Sphären ab. Im Wechsel mit Altistin Annely Peebo und Sopranistin Maria Luigia Borsi entfalten die Sänger eine strahlende Vision von Trost und Hoffnung. Am Anfang stand der Schrecken des Todes, am Schluss steht die Gewissheit des Lebens. So flammend steht die Botschaft ans klangliche Firmament geschrieben, dass die Bravorufe nach diesen aufwühlenden 80 Minuten mitten in den Nachhall des Schlusstons hineinbrausen."

Besprechung aus dem Reutlinger Generalanzeiger vom 7.5.13 von Hans-Dieter Werner
zu unserem Konzert "Nachtgesänge" am 5.5.13 in der Kath. Kirche St. Wolfgang Reutlingen
(mit freundlicher Genehmigung des Verlags):

Konzert – Philharmonia Chor Stuttgart zu Gast
Erlesener Gesang

Reutlingen. Allmählich senkt sich die Dämmerung an diesem Sonntagabend auch über
St. Wolfgang. Die farbigen Fenster im Chor werden blasser. Abendstimmung. Das Licht zieht sich zurück. Aber es bleiben die Leuchtkraft, die Farbigkeit und die Klarheit im Singen des Philharmonia Chors Stuttgart, der mit seinen „Nachtgesängen“ den Raum mit Wärme, mit einem feinen poetischen Klang und auch ein wenig mit dem Geheimnis und dem Gottvertrauen des zur Ruhe gehenden Menschen erfüllt hat.
Unter der formenden, Innigkeit und Weiträumigkeit umfangenden Leitung von Johannes Knecht entfalteten die Gäste aus Stuttgart erlesenen A-cappella-Gesang, dessen Reinheit und Maß eine Größe für sich darstellen. Auch deswegen, weil die Schönheit dieses aus einem Atem schöpfenden Klangs so substanzreich ist, dass sie vom Fortissimo bis zum Pianissimo trägt und Bestand hat.
Die Werke der alten Meister wie Bach, Schein, Franck und Schütz erklingen ganz von innen. Völlig druckfrei im Ausdruck. Dabei lebendig und auch spannend in einem handelnden Klang wie in dem Beispiel aus den Cantiones sacrae von Heinrich Schütz.
Bei den Romantikern, Rheinberger, Reger und auch Rachmaninow, breitet der Chor Wohlklang aus. Bleibt dabei schlank und überdehnt den Ausdruck keineswegs, sondern findet die Mitte zwischen Innerlichkeit und Feierlichkeit. Der Satz aus Rachmaninows „Großem Morgen- und Abendlob“ besitzt strahlende Pracht und neigt sich am Ende in eine fast schon entrückte Stille.

Stilistische Kompetenz


Auch bei den Gesängen aus moderner Zeit beweist der Chor hohes Können und eine begeisternde stilistische Kompetenz. Kodalys „Abendlied“ strömt zart und leicht und hellfarbig dahin – in einer perfekten und dabei völlig gelöst wirkenden Balance zwischen Frauen- und Männerstimmen. In Ligetis „Nacht“ und „Morgen“ wird die Gestaltungskraft des Chores zum Erlebnis: Sein vitales Hochschrauben des Klangs. Sein Verharren in einem fast tonlosen Grau. Sein stimulierendes Jauchzen. Und bei all dem steht seine Intonation völlig sicher.
Die Gesänge von Theodorakis versteht der Chor als gesungene Gebete. Gibt sie berührend menschlich wieder. Klagend. Anklagend. Hart und demütig mild. Wie auch die drei nächtlichen Nocturnes von Peter Klatzow nach dem „African Prayer Book by Desmond Tutu“, die vom Philharmonia Chor klangvoll sanft, mit warmem Ausdruck und erfrischend in den reichen Farbmischungen präsentiert wurden. Sinnlich und sinngebend zugleich.
Gedichte zum Thema Abend und Nacht, vorgetragen von Johannes Knecht und einigen Sängerinnen, brachten die lyrische Nähe in dieses Programm, das mit Musik und Sprache, mit Stimme und Stimmung dem Begriff „Harmonie“, für den der Chor mit seinem Namen bürgt, gerecht geworden ist. (hdw)




Die Stuttgarter Nachrichten berichteten über unsere Aufführung der Bach'schen H-Moll-Messe in der Stuttgarter Liederhalle in der Ausgabe vom Dienstag, 2. April 2013 (Auszug):

... Der Stuttgarter Philharmonia Chor feierte dann abends in Bachs 'h-Moll-Messe' mit Pauken und Trompeten - Letzteres in Gestalt des brillanten Ensembles Wolfgang Bauer - etwas verfrüht Jesu Auferstehung. Dirigent Johannes Knecht setzte im Beethovensaal der Liederhalle auf krasse Kontraste. Er ließ etwa den Chor das Jesu Tod beweinende 'Crucifixus' extrem zurückgenommen angehen, dafür das 'Et resurrexit' umso draufgängerischer, was angesichts der Auferstehung Jesu unverwüstliche Zuversicht zum Ausdruck brachte. Der semiprofessionelle Chor machte die eine oder andere intonatorische Schwäche durch seinen Gestaltungswillen, geschmeidige Linienführung und Mut zum Piano wett...


demnächst

Samstag, 29.07.2017
20.15 Uhr

Dom St. Blasius
Sankt Blasien

Internationale Domkonzerte
St.Blasien

"De angelis"
Engelschöre von Schubert,
Mendelssohn u.a.

PhilharmoniaChorStuttgart
Mathias Rehfeldt (München), Orgel
Leitung: Johannes Knecht

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